Klasse 5id zeigt "Chamälkröte und andere Bildungen"

Die Klasse 5id hat Pappdrucke im Hotel Carolinenhof ausgestellt. Wir sind von dem Gedicht Christian Morgensterns "Neue Bildungen, der Natur vorgeschlagen" ausgegangen, in dem von Kamelenten, Walfischvögeln, Rhinozeponies und anderen Tieren erzählt wird.

Unter Berücksichtigung von bestimmten Vorgaben (Abstand zum oberen und unteren Rand, Blickrichtung des Tiers) schnitt jedes Kind den Umriss eines Tiers aus Pappe aus, schnitt es in der Mitte durch und klebte jedes dieser Tierhälften wiederum auf eine Pappe. Besondere Wirkungen wurden erzielt, wenn noch Details auf das Tier geklebt wurden: Augen, Ohren, Flecken, Linien. Nun druckten die Kinder ihre unterschiedlichen Vorder- und Hinterteile aneinander und es entstanden die lustigsten Schöpfungen. Abschließend gaben die Künstler ihren Bildungen noch Namen, die denen von Christian Morgenstern zur Ehre gereichten.
Die Chamälkröte, den Quallenfisch, den Hasenwolf und ihre Artgenossen kann man beispielsweise anlässlich eines Sonntagsspaziergangs anschauen
im Hotel Carolinenhof, Landhausstraße 10 bis zum 31. Januar 2014.

Griechisches Gemetzel bei Comenius

Im September hat die Klasse 6id der Comenius Schule ein Bildhauerprojekt gefördert von "Grün-macht-Schule" im Körner Park durchgeführt. Es wurde eine ganze Woche lang gehämmert und gemetzelt, immer zwei Kinder arbeiteten nacheinander kooperativ an einem Objekt, das zuvor gemeinsam geplant worden war. Wer nicht gerade aktiv am Stein beschäftigt war, hatte "normalen" Unterricht im Kreativraum der Galerie im Körnerpark. Es kam recht schnell die Idee auf, die von den Schülern geschaffenen Werke zu einem Gesamtkunstwerk auf dem Hof aufzustellen. Die jungen Künstler beschäftigten sich damit, ihre Steine nicht nur abzuzeichnen oder Planungen für die Positionierung zu finden, sondern sie schrieben ganze Texte an und über ihren Stein. In Comics setzten sie sich mit "ihrem" Stein auseinander. Es machte allen sichtlich Freude.
Am 11. Dezember 2012 war es dann endlich soweit. Die Skulpturen, bestehend aus griechische Säulenkapitellen, wurden von Herrn Glamm, dem Steinmetz von Grün-macht-Schule, zu einem Ganzen zusammengesetzt. Das Werk wurde feierlich im Beisein der Eltern und einiger Gäste eröffnet.

Welche Farbe hat dein "A"? - 5id

Experimente mit   Farb – Assoziationen

Moderne Künstler haben viele Experimente beim Malen gemacht und versucht, die Welt  ihrer Phantasie so weit auszudehnen, wie nur möglich. Jedes Mittel war ihnen dabei recht. Ein Trick war, dass sie versucht haben, Farbtöne mit anderen Vorstellungen  zu verknüpfen. Wir haben versucht, es wie sie zu machen und mit dem zu experimentieren, was man wissenschaftlich Synästhesien nennt – Vermischung von Sinneseindrücken.
Schon in der ersten Klasse hatten wir im Kunstunterricht unsere Lieblingszahlen mit Farben  assoziiert. Jedes Kind  hatte zu „seiner“ Zahl „seine“ Farbe für das Bild gewählt. Schön war, wie vielfältig die Phantasien  gestaltet waren.
Bei den Arbeiten in dieser Ausstellung  war der Ausgangspunkt, dass unsere Lehrerin ein Bild von Paul Klee im Museum gesehen hatte,  in dem Buchstaben eine wichtige Rolle spielten.  Da war die Bildidee geboren. Und da die reinen Klänge der Buchstaben in den Vokalen a, e, i, o und u stecken, haben wir uns auf die Vokale beschränkt und in unserer Phantasie nach den  Farben gesucht,  die unserer Meinung  nach jeweils  dazu passen.
Wir hatten vorher ausgemacht, dass  jedes Kind  seine Phantasien geheim hält und  sie nur auf der Rückseite der  Buchstaben notiert, die wir vorher aus Papier ausgeschnitten hatten. In einem nächsten Arbeitsgang haben wir die Buchstaben mit unseren liebsten Farben ganz durcheinander auf dem Aquarellpapier verteilt und sie mit einem schwarzen Fettstift umrandet, damit sie auch hervorstechen.
Dann ging es ans Malen. Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet. Interessanterweise haben wir festgestellt,  dass  viele für das A ein Rot assoziiert haben und dass das I vor allem gelb oder orange war.
Vorher hatten wir übrigens auch überlegt, welche Klänge eines Instrumentes vielleicht zu bestimmten Farben passen könnten und auch  ob ein Dreieck eher gelb oder ein Kreis wohl blau ist.  Am ehesten konnten wir uns darauf einigen, dass zu hell, spitz und einem hohen Geigenton die Farbe Gelb passt – der Rest ging in der Phantasie der einzelnen Kinder weiter  auseinander.
Zum Abschluss sollen noch zwei  sehr berühmte  Künstler erwähnt werden,  die so arbeiteten wie wir bei unserem Experiment. Der Maler Kandinsky und der Komponist Skrjabin haben auf die  Verknüpfungen künstlerischer und  ästhetischer Eindrücke  in ihrer Arbeit  sehr viel Wert gelegt und das sogar schriftlich festgehalten.
So schreibt Kandinsky:  In tiefer, feierlicher Form ist der Klang des Blau dem Ton der tiefen Orgel vergleichbar.
An anderer Stelle sagt er sinngemäß: Menschen können Farben  so genau hören, dass es wohl kaum einen  gibt, der den Anblick von hellgelb mit den tiefen Basstönen  eines Instrumentes in Verbindung bringen würde.
So bleibt also die Frage an die Besucher der Ausstellung:  Und welche Farbe hat Ihr A, E, oder…..?
Haben vielleicht die Wochentage für Sie Farben? Vielleicht Ihre Finger?? Soll alles schon vorgekommen sein!!!

 

Zeichnungen 5ic

Eine Zeichnung ist ein Bild, das ein Motiv in unterschiedlich stark vereinfachender Weise mit Linien und Strichen darstellt. Das unterscheidet die Zeichnung von der Malerei, die ein Motiv durch den Einsatz von Farben und Tonwerten darstellt. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich als Fachausdruck für alle nicht-malerischen zweidimensionalen Darstellungen der Ausdruck Grafik etabliert. Darin kommt auch zum Ausdruck, dass „zeichnen“ begriffsgeschichtlich mit „Zeichen“ verwandt ist. Zur Grafik zählen neben der Zeichnung auch Drucke, Mosaike und Sgraffito.
Nach der klassischen Auffassung betont eine Zeichnung im engeren Sinne die Umrisslinien eines Motivs. Diese Linien können mit Hilfe von weiteren Strichen (Schraffuren) ergänzt werden, um einen räumlichen Eindruck zu erzeugen. Die Darstellung ist dabei entweder monochrom oder verwendet vorgegebene Farben, die nicht vor dem Auftragen zusammengemischt werden. Heute kommen in der künstlerischen Zeichnung allerdings zahlreiche Mischtechniken zum Einsatz, durch die in der Praxis die akademische Grenze nicht immer eindeutig zu ziehen ist. Bereits die Pinselzeichnung setzt neben Linien und Strichen die Lavierung als Darstellungsmittel ein.
In der Regel ist die künstlerische Zeichnung eine Handzeichnung (auch Freihandzeichnung). Zeichnungen können aber auch mit Hilfsmitteln (Lineale, Schablonen) gestaltet werden; oft ist dies bei technischen Zeichnungen der Fall.

2ib - Frederick sammelt Farben

Das Bilderbuch  FREDERICK  von Leo Lionni hat uns zu Arbeiten im Kunstunterricht angeregt.

Das weltberühmte Bilderbuch handelt von einer kleinen Mäusefamilie, die sich im Herbst auf den harten Winter vorbereitet, den sie nur überstehen kann, wenn sie genug Futter gesammelt hat. Der kleine Frederick scheint sehr faul zu sein, denn er beteiligt sich nicht an der Arbeit, Getreide oder Nüsse zu suchen. Und doch kümmert er sich um Vieles, was die Mäuse im Winter brauchen können. Er sammelt Sonnenstrahlen, damit es den Mäusen warm wird und er sammelt Farben und Wörter, die im Winter gute Stimmung machen können.Und das haben wir auch auf unseren Bildern versucht  -  Farben, die wir bei geschlossenen Augen im Kopf hatten festzuhalten, als Ausdruck unserer eigenen Stimmung.

An einem trüben oder ungemütlichen Wintertag muntern sie uns hoffentlich auf.

Klasse 2ib / Renate Mundt

Zufallsbilder aus der 2id

Ein buntes Gewirbel. Auf einer bunten Blumenwiese flattert ein bunter Schmetterling. Die Sonne scheint und eine Ballerina tanzt. Die Raupe raupt und die Ente schwimmt. von Alva
Es war ein Traum von einem Ort, wo zwei Augen aus der Dunkelheit gucken und ein Auto war vorbeigefahren. Da gab es einen Dinokopf aus der Erde und einen Bonbon mit zwei Motten und einem fliegenden Fisch. von Anton
Eines Tages flog ein kleiner Vogel über die Wolken. Er sah von Weitem ein kleines Haus, in dem ein Licht brannte. Er sah auch einen kleinen Garten, in dem auch Apfelbäume standen unter denen ein Junge stand. Der Vogel flog auf einen der Apfelbäumen. Er sagte: "Hallo." Der Junge drehte sich um und sah ihm direkt in die Augen. Der Vogel sagte noch einmal: "Hallo! Kannst du sprechen?" "Ja", sagte der Vogel. "Wollen wir Freunde sein?" "Ja", sagte der Junge. Nach einem Jahr wurde der Vogel größer. Nun war die Stunde des Abschieds gekommen. "Tschüß", sagte der Vogel. von Bela
Die 2 Elfen erleben ein Abenteuer. Sie freuen sich, dass sie müde an ein Haus kamen. von Bent
Das Superraumschiff fliegt durch´s Weltall. Da kommt ein anderes Raumschiff und will das Superraumschiff ausrauben. Doch das Superraumschiff flog schnell weg. von Felix
Zwei Giraffen gehen zu einer Wiese und legen sich da hin. von Ivan
Schmettchin und Schmetta machen eine Reise. Schmettchin flog in die Sonne. Schmetta flog über die Wiese. Zwei Frauen tanzten. Sie heißen Anna und Lisa. von Jolene
Es war einmal ein Prinz auf einem Stern. Weil seine Freundin da wohnt, die Rose. Dann geht er auf die Erde, weil er einen Freund braucht. Er sieht einen Fuchs. Doch dann musste der Prinz auf seinen Stern zurück. von Juliane
Eines Tages machte der Schmetterling Kunststücke. Leider war die Vorstellung schnell vorbei, weil der Schmetterling nicht so viele Kunststücke kannte. Schade! von Kuno
Eines Tages flog ein Schmetterling mit einem Herz in der Hand. Da kam ein anderer Schmetterling vorbei geflogen. Die Augen waren blau und er hatte ein Herz in der Hand. von Lino
Lili und Lukas sind Freunde. Sie spielen auf der Wiese wenn die Sonne scheint. von Luana
Der Schmetterling ist der größte auf der Welt und der gepunkteste. von Marc
Eines Tages scheint die Sonne. Da fliegt der Schmetterling auf die bunte Wiese. Die Wiese ist grün. von Mattis
Eines Tages fand Nimojo einen Käfer, 12 Jahre alt, geboren am 10.8.1010 am Berg beim Dinoskelett. von Moritz
Ein Mensch geht auf der Weltkugel. Er hat schwarze Haare. Er läuft über die Straße nach Hause. von Neele
Jan war ohne Eltern. Er war allein. Er hatte fünf Freunde. Eines Tages kam ein LKW und brachte eine Eule, die er selbst gezähmt hatte. (Er setzte sich in) eine Zeitmaschine, die er selbst gebaut hatte. Er reiste zu den Dinosauriern. Der Tyrannosaurus Rex wollte die fünf Freunde gefangen nehmen. Er will sie für sich arbeiten lassen. Er jagte die fünf Freunde in die Falle. Die Freunde müssen jetzt für ihn arbeiten. Da kam ein Flugsaurier und brachte ihnen die Zeitmaschine. von Oskar
Die zwei Leuchttürme haben ein Seemonster als Haustier. von Paul
Der Ritter, der nie die Augen zumachen konnte. Eines Tages ging der Ritter auf die Wiese. Er sah die böse Burg. Er fuchtelte mit dem Schwert wild in der Luft herum. Da kamen die Drachenritter aus der bösen Burg. von Tilman
Die Krabbe und der Schmetterling beschlossen eine Zeitreise zu machen. Auf dem Weg trafen sie zwei tanzende Vögel. Die Vögel wollten mit. Die Krabbe und der Schmetterling sagten: "Ja." Die Vögel sagten nach einer Weile: " Da kommt eine Wolke." Die Krabbe sagte: "Juhuu!" Der Schmetterling sagte: "Menno." Die Vögel sagten auch: "Menno!" Die Krabbe sagte:"Komm, wir suchen einen Unterschlupf mit Terrasse." Der Schmetterling sagte: "Ja!" Sie suchten einen Unterschlupf. Bald darauf kam die Sonne. Bald kamen sie an, Da trafen sie Oskar. Er sagte:"Da ist ein Dinosaurier!" von Zoe
Eines Tages wuchs auf einer Wiese eine komische Blume. Sie hatte ein Rüssel wie ein Elefant. von Hanife (Das Bild ist nicht von Hanife.)

Gerhard Richter - Eine Empfehlung der 4id

Noch bis zum 13. Mai:

Durch Kunstwerke von Gerhard Richter angeregt, haben wir Bilder hergestellt, die z.Zt. vor der Cafeteria ausgestellt sind. Danach sind wir selber in die Ausstellung gegangen und wir wollen hier zum Ausstellungsbesuch verlocken.

Tipps zum Besuch der Ausstellung und weitere Bilder von uns finden Sie hier!

 

Arbeiten nach Gerhard Richter / Ausstellungsbesuch

Unsere Bilder sind so entstanden: In Partnerarbeit haben wir nach den Gesetzen des Bildes „4096 Colours“ von Gerhard Richter Farbrechtecke ausgelegt und aufgeklebt. Jedes der zehn Teams hatte die gleiche Anzahl - 120 - und die gleichen Farben. Deshalb sind die Bilder ähnlich, aber keins gleicht dem anderen.

Klasse 4id

 

 

Bent und Johannes:

Die Ausstellung fanden Jojo und ich gut. Wir finden das Bild mit den Bombern am besten, weil es so grün verwischt ist und man so gut sieht, wie die vielen Bomben runterfallen. Es war auch cool, die Farbquadratbilder mit unseren 120 Farbblättchen nachzumachen.

Anton und Leon:

Die Ausstellung GERHARD RICHTER hat uns gut gefallen. Unser Lieblingsbild von Gerhard Richter war das mit den 4096 Farben (“4096 Colours“), weil das Bild insgesamt so schön aussieht. Man konnte keine Figur darin erkennen und die Farbkomposition war gut. Wir mögen das Bild auch, weil es abstrakt ist. Das Bild zu malen muss mühsam gewesen sein, weil der Künstler viertausendsechsundneunzig Farben gemalt hat. Das müsste ungefähr eine Woche gedauert haben. Anton und ich fanden es auch erstaunlich, dass die Farben nicht übereinander geraten sind. Alle unsere Lieblingsfarben sind dabei.

Freya und Esther:

Freya findet die „Klopapierrolle“ von Richter witzig. Obwohl das Bild wie ein Foto aussieht, ist es doch selbst gemalt und dann verwischt. Wie er auf dieses Motiv gekommen ist, weiß wahrscheinlich nur er.

Luzie und Hannah:

Wir fanden das Bild mit den 4096 Kästchen schön, weil es so knallig und bunt ist. Es ist 254 cm lang und breit. Das größte Bild haben wir nachgemacht, aber nur mit 120 Kästchen. Es war sehr leicht und hat Spaß gemacht. Wir fanden es in der Ausstellung sehr schön, weil es da so tolle Bilder gab. Die Führerin hat es uns sehr toll erklärt. Die „Betty“, die Tochter von Gerhard Richter, war unglaublich gut gemalt.

Anna, Chantal und Shalima:

Unser Lieblingsbild waren die drei übereinander gehängten Bilder mit den Wolken. Die Bilder sind cool, weil da immer etwas Neues drin zu sehen ist. Es inspiriert uns und es sieht so echt aus, als hätte Gerhard Richter alles aus dem Himmel gezogen.

Nicolas:

Mir hat das Bild mit den 1024 Farben gefallen, weil da so viele Farben drin sind und alles durch den Zufall ermittelt wurde.

Niklas und Darian:

Der Bomber ist ein Gemälde, was Darian und ich gut finden. Wir finden es deshalb so gut, weil es schwarz-weiß gemalt ist.

Alina und Eric:

Ich fand das Bild mit dem Tiger toll, weil ich Natur und Katzen mag. Durch die Striche sah es aus, als würde er durch die Natur rennen, bzw. auf die Jagd gehen.

Impressum © 2007 Comenius Schule Berlin
aktualisiert am 28.10.2013